E – Trekkingbike Tour Juni 2025
Ronda Grande Bavaria die “ ZWEITE „
Die Tour 2025 – Es war ein neues, tolles Abenteuer
Die Tour 2025 orientierte sich an der erfolgreichen Ronda Grande Bayern Tour von 2023, jedoch mit einigen spannenden Neuerungen und Anpassungen. Dieses Mal verlief die Route im Uhrzeigersinn, was für eine frische Perspektive auf die wunderschöne bayerische Landschaft sorgte.
Aufgrund negativer Erfahrungen während der letzten Tour hatte ich beschlossen, die Bereiche Chiemsee und München komplett zu meiden. Diese Anpassung führte zu einer Verkürzung der Tour um eine Etappe mit rund 130 km.
Ein Highlight war die Fahrt mit der Fähre über den Ammersee. Die Überfahrt von Utting nach Herrsching, bot mir atemberaubende Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Alpen. Mit diesen Änderungen blieb die Tour abwechslungsreich und herausfordernd, während sie gleichzeitig neue Entdeckungen bot.
Hier die Fakten zur Trekking Bike Tour:
470km, 5 Etappen
4 Übernachtungen
Übernachtungsorte:
Türkenfeld, Grafing bei München, Derndorf, Benedikt Beuren
Die Unterkünfte für die Übernachtungen waren, wie immer, im Vorfeld gebucht.
Etappen:
Tag1: Vorderburg – Türkenfeld, 112km
Tag2: Türkenfeld – Ammersee (Utting – Herrsching) – Grafing bei München 87km
Tag3: Grafing bei München – Derndorf 76km
Tag4: Derndorf – Benedikt Beuren, 85km
Tag5: Bendikt Beuren – Vorderburg, 129km
Radwege (RW):
Regio RW, Allgäu RW, Zusam RW, Ammersee RW, Ammer-Amper RW, Isar-Inn RW, Inn RW,BoKö RW (Bodensee-Königssee)
Ladschaften / Regionen
Schwaben, Ammergebirge, Oberbayern, Murnauer Moos, Elstergebirge, Isarwinkel, Chiemgau, Ebersberger Forst, Pfaffenwinkel, Lechfeld, Denklinger Rotwald, Unterallgäu, Oberalgäu
Seen, Stauseen, Speicherseen:
Rottachspeicher, Ammersee,Tegernsee, Schliersee, Kochelsee, Bannwaldsee, Forggensee, Hopfensee, Grüntensee
Das letzte Maiwochenende markierte meinen diesjährigen Anreisetermin ins Allgäu.
Am Sonntag begann die Reise, und die eigentliche Radtour war für Mittwoch geplant. Doch schon am Dienstagabend zog schlechtes Wetter auf: Regen und unangenehme Kälte setzten ein.
Auch am Mittwoch, dem Tag des Tourstarts, blieb der Himmel wolkenverhangen, und ein Wolkenstau lag über den Bergen. Trotz der widrigen Bedingungen entschloss ich mich, die Tour wie geplant zu starten – immerhin hatte ich bereits eine Zimmerreservierung in Türkenfeld.
Zähneknirschend zog ich mein komplettes Regenzeug an und machte mich auf den Weg, wohl wissend, dass der Beginn der Reise alles andere als ideal war.
Starttermin 28. Mai
Etappe 1: Vorderburg – Türkenfeld,
Abfahrt: 9.15Uhr
Ankunft: 15.15 Uhr
Strecke: 113 km
Fahrzeit: 6h
Wetter: Mal Sonne – mal Regen. Sehr böiger Wind
Der Weg zog mich durch vertraute Landschaften des Oberallgäus, bis ich schließlich das idyllische Bad Wörishofen im Unterallgäu erreichte.
Vor den Toren des Kurorts, am historischen Kloster Irsee, holte mich das Wetter ein. Ein kräftiger, böiger Wind brachte die ersten Regentropfen.
Der Radweg, der mich durch Bad Wörishofen führte, schlängelte sich anschließend durch grünen Weiten der Bauernlandschaften und änderte schließlich seine Richtung und folgte nun dem Verlauf des Lechs in Richtung Landsberg am Lech.
Zu meinem Erstaunen präsentierte sich der Lech mit einem ungewöhnlich niedrigen Wasserstand. Das Wehr war lediglich in einer schmalen Breite von Wasser bedeckt, so das es für mich recht ungewöhnlich aussah.
Um die Situation zu dokumentieren, machte ich einige Beweisfotos, ehe ich meinen Weg in Richtung Türkenfeld fortsetzte. Die letzten 22 Kilometer bis zu meiner Unterkunft beim Gasthof Unterwirt lagen nun vor mir. Der Weg führte mich durch idyllische Waldgebiete und malerische landwirtschaftliche Flächen. Am frühen Nachmittag erreichte ich schließlich mein heutiges Etappenziel.
Den Gasthof Unterwirt hatte ich noch von meiner ersten Ronda Grande Bavaria in bester Erinnerung – vor allem die gemütlichen Gästezimmer und die exzellente Küche hatten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Nach meinem Check-in brachte ich mein E-Reiserad in die großzügige Garage und schloss die beiden Akkus an das Stromnetz an. Danach machte ich mich mit meinem Gepäck auf den Weg zu meinem Zimmer.
Gegen 18 Uhr betrat ich den Gastraum, wo mir ein Tisch zugewiesen und die Speisekarte überreicht wurde. Ich bestellte ein dunkles Weizenbier und studierte die Tageskarte, die mich direkt zu einem traditionellen, bayerischen Gericht verlockte.
Mit einem großen Schluck aus meinem Weizenglas bestellte ich das Gericht und wartete nicht lange, bis man mir mein Essen an den Tisch brachte. So konnte ich mir gleich noch ein weiteres Weizenbier gönnen. Das Essen war wie immer köstlich und frisch zubereitet.
Nachdem ich meine Rechnung beglichen hatte, kehrte ich zufrieden und gestärkt auf mein Zimmer zurück, bereit, den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.
Fazit zur heutigen 1. Etappe:
Wenn das Wetter nur mitgespielt hätte, wäre es eine tolle und abwechslungsreiche Tagesetappe gewesen. Aber, ich will ja nicht meckern!















